Nahrungsergänzungsmittel aus dem Ausland
Bei Problemen ist die Vorkasse weg
Stuttgart, 15.07.2009 - Der Versand von Nahrungsergänzungsmitteln gewinnt an Bedeutung. Die Verbraucherzentrale erfährt immer wieder von Problemen bei Bestellungen aus dem Ausland. So kann es zum Beispiel sein, dass der Zoll Sendungen beschlagnahmt, deren Inhalt nicht unseren gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Im Voraus be-zahltes Geld ist dann meist weg.
Grundsätzlich unterliegt der Versandhandel anderen Bedingungen als der Kauf im Laden. Verträge die über Katalog und Internet geschlossen werden, sind Fernabsatzverträge, die gegenüber dem Anbieter widerrufen werden können. Eine Belehrung über das Widerrufsrecht muss dem Besteller bei Vertragsschluss in Textform vorliegen. Probleme gibt es besonders bei Bestellungen aus dem Nicht EU-Ausland. So bekommen Kunden ihr im Voraus bezahltes Geld nicht zurück, wenn sie mit der Ware nicht zufrieden sind oder berechtigte Reklamationen geltend machen. Ihre Ansprüche ge-gen den Lieferanten sind über die Grenzen kaum durchsetzbar.
Was man beim Versand beachten sollte, wie Reklamationen vermieden werden und über den Nutzen und die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln, informieren die Ernährungsexpertinnen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg vom 13. bis zum 16. Juli von 15 bis 18 Uhr unter der Nummer 0900-1-77 44 42 (1,75 Euro/min aus dem deutschen Festnetz, aus den Mobilfunknetzen höhere Preise möglich).












