Bären beim 19. Internationalen Lotto-Cup in Ludwigsburg
„Verletzung von Alina Seither beim vorletzten Test"
Mit dem Gewinn der Trostrunde und dem daraus resultierenden 9. Platz beim 19. Internationalen Lotto Cup in Ludwigsburg beendete das Bärenteam der TSG Ketsch die heiße Phase der Vorbereitung. Dabei zeigte die Ketscher Mannschaft durchaus eine durchweg ansprechende Leistung die eigentlich nur von zwei Minuserlebnissen begleitet wurde.
Zum Ersten verlor man das Auftaktspiel gegen den kommenden Gegner in Liga 3 und im DHB-Pokal, den TuS Neunkirchen, danach verletzte sich Spielführerin Alina Seither im zweiten Spiel gegen den Zweitbundesligisten, den TV Nellingen, so unglücklich am Fuß, dass sie aller Voraussicht sechs Wochen Ihrer Mannschaft fehlen wird.
Soviel zum unerfreulichen.
Erfreulich auf jeden Fall das weitere Abschneiden mit dem Gewinn der sogenannten Trostrunde. Doch der Reihe nach. Wie bereits oben erwähnt verlor man zum Auftakt gegen den TuS Neunkirchen, als die Saarländer eine zehnminütige Ketscher Auszeit zu einem 6-Tore-Vorsprung ausnutzten und diesen Vorsprung über die Ziellinie des 25 minütigen Spiels retten konnten. Endstand 15:17 aus Bärensicht.
Im zweiten Spiel traf man auf den Bundesliga-Aufstiegsfavoriten, den TV Nellingen, der in der abgelaufenen Runde den Aufstieg in die 1te Liga nur knapp verpasste. Hier unterlag man nach großem Kampf am Ende mit 14:18, leistete sich dabei allerdings den Luxus zwei 7-Meter und ein halbes Dutzend klarster Torchancen zu vergeben. Im dritten Gruppenspiel musste man gegen den amtierenden Schweizer Meister, dem LK Zug, antreten.
Mit einem zumindest in der Höhe nicht erwarteten 20:11 Erfolg war das Bärenteam beim Lotto Cup angekommen.
Im letzten Gruppenspiel trennte man sich 20:20 vom österreichischen Erstligisten, dem WAT Tecton Atzgersdorf, der in der abgelaufenen Runde den 4.Platz in Österreich belegt hatte. Damit hatte man sich für die sogenannte Trostrunde qualifiziert.
Hier traf man zum Auftakt der Zwischenrunde auf den zukünftigen Ligakonkurrenten, den TV Großbottwar. Mit einem 22:10 Erfolg beendete man dieses Match und lies dem TVG keine Chance.
Im zweiten Spiel bekam man es mit dem holländischen Erstligisten HV Van der Voort Quintus zu tun, den man nach anfänglichen Schwierigkeiten mit zunehmender Spielzeit immer besser in den Griff bekam und am Ende mit 21:14 besiegen konnte. Im nun folgenden Halbfinale wartete der letztjährige Vizemeister der Regionalliga Süd auf die Enderle-Truppe um Coach Rolf König. Nach einem heiß umkämpften Spiel hatte man mit 16:12 die Nase vorn und das Finale der Trostrunde erreicht. Hier musste man sich noch einmal mit dem TV Großbottwar auseinandersetzen. In einem lange Zeit hart umkämpften Spiel setzte sich das Bärenteam am Ende mit 21:18 durch und beendete das Turnier mit dem 9. Platz.
Trainer Rolf König:"Leider haben wir das erste Spiel gegen Neunkirchen verschlafen, sonst hätten wir die Endrunde erreicht. Ich bin trotzdem mit dem Abschneiden meiner Mannschaft zufrieden, wobei uns die Verletzung von Alina hart trifft. Jetzt haben wir am Dienstag unseren letzten Härtetest beim Spiel in Bensheim, dann geht's am Wochende zum Pokalspiel nach Neunkirchen".
Sportlicher Leiter Thomas Löbich:"Mit dem Turnier hier in Ludwigsburg geht eine intensive Vorbereitung zu Ende mit zum Teil beachtlichen Ergebnissen.. Die Ergebnisse gilt es jetzt in der Runde zu bestätigen, wobei wir ein hammerhartes Auftaktprogramm haben".
Team-Manager Michael Schalk:"Wir sind jetzt alle froh wenn die Runde beginnt, die Vorbereitung war doch sehr intensiv. Ich denke wir sind für die schwere Runde gut aufgestellt".
Die Mannschaft spielte wie folgt:
Ghosch (Tor), Rüttinger (Tor), Thomas (Tor), Köhler (30/13), Julia Löbich (20/1), Kleinjung (17), Kaden (14), Krake (14), Michels (14), Rolland (12/1), Wilhelm (12), Schalk (6), Caro Vreden (6), Seither (3), Behnke (1)












