50.000. Besucherin
im FREIBAD BRÜHL
50.000. Besucherin im Brühler Freibad früher als in den Vorjahren
„Das schönste Bad der Region", so Jubiläums-Besucherin Anita Pierog aus Brühl, besuche sie sehr gerne. „Gerade weil es für Kinder und Erwachsene etwas bietet", ergänzte ihr Mann Christian, der seine Gattin und Töchterchen Alina (2) begleitete, als sie am Samstagmorgen am Freibad-Eingang von Bürgermeister Dr. Ralf Göck mit einem Blumenstrauß begrüßt und als 50.000. Besucherin willkommen geheißen wurde. Auch Bäderleiter Bruno Montag gratulierte herzlich und freute sich, „dass mal wieder eine Brühlerin das Glück hatte". In den Vorjahren traf es oft Besucher aus den Nachbargemeinden, was natürlich zeigt, dass sich das Brühler Bad auch dort großer Beliebtheit erfreut. Insbesondere aus Mannheim kommt im Moment reger Zuspruch, weil in Brühl bei geringeren Eintrittspreisen das Wasser bei schlechtem Wetter noch beheizt werde.
Was den Bürgermeister besonders strahlen ließ, als er außerdem eine Saisonkarte und das „Brühler Handtuch" überreichte, war die Tatsache, „dass wir dieses Jahr früher dran sind mit den „runden Zahlen". In den letzten Jahren sei die Zahl 50.000 erst im August erreicht worden, ergänzte Chef-Kassiererin Evelin Montag, so dass - natürlich nur bei ent¬sprechender Witterung - ein „Besucherrekord" durchaus noch drin sein könnte, „und das nach dem verregneten Mai".
Anita und Christian Pierog sind in Brühl aufgewachsen: Sie lobten das beliebte Bad und sein Personal, das aufgrund der Hitzewelle seit Tagen „Höchstleistung" bringen muß: „Bruno Montag hat schon mich rausgeschmissen, wenn wir Unsinn gemacht haben", erinnert sich der Neu-Mozartsträßler Christian Pierog, der in Brühls bislang letztem Neubaugebiet ein Haus gebaut hat, aber vor allem an viele schöne Tage in dem Bad, das mit Stefanie Graf und Andre Agassi in diesem Jahr schon prominenten Besuch hatte. „Stefanie blieb allerdings nicht lange unerkannt", berichtete Evelin Montag, „und verließ dann wieder das Bad", während ihr Mann und die Kinder während ihres Deutschland-Aufenthalts öfter kamen und „unser Bad ziemlich ungestört genießen konnten". Solche Bäder gebe es in Amerika nämlich nicht, weiß Evelin Montag zu berichten.
Schließlich benotete die sehr sympathische Familie auch das neue Konzept des Freibad-Kiosks sehr positiv: „Die strengen sich unheimlich an", meinte Anita Pierog zu dem gut organisierten Ablauf und dem freundlichen Ablauf.
Die Öffnungszeiten des Freibades sind ganz einfach zu merken: Es ist im Moment jeden Tag von 9 bis 20 Uhr offen, erst im September wird eine Stunde früher zugemacht, der Einzeleintritt kostet 3 Euro für Erwachsene, für Jugendliche die Hälfte. Saisonkarten gibt es bereits für 45 bzw. 25 Euro.












