Zertifikat für das Aquadrom
Als erstes Freizeitbad überhaupt hat das „Aquadrom" Hockenheim am Dienstag, 29. Juni 2010, offiziell bescheinigt bekommen, kinder-, familien- und seniorenfreundlich sowie zukunftsorientiert zu sein. Betriebsleiter Hermann Sprott bekam das Zertifikat im Beisein von Oberbürgermeister Dieter Gummer von Nikolaus Teves, Geschäftsführer der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, überreicht.
„Unsere Gesellschaft verändert sich. Wer die künftigen Herausforderungen meistern möchte, muss überall ansetzen und das Thema für sich als Chance entdecken", sagte Teves, der auch Demografiebeauftragter des baden-württembergischen Handwerks ist. Oberbürgermeister Dieter Gummer ist erfreut, dass nach dem Rathaus nun eine weitere Institution zertifiziert wurde, die zur Stadt gehört.
„Bisher gibt es rund 200 Unternehmen bundesweit, die das Zertifikat erhalten haben. Da Familien und das Zusammenleben von Jung und Alt für mich wichtige Themen in Hockenheim sind, begrüße ich es besonders, dass nun ein weiteres städtisches Unternehmen als familienfreundlich und zukunftsorientiert zertifiziert wurde", sagte Gummer.
Die Zertifizierung wird durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit unterstützt. Unter anderem wird hier geprüft, ob Management, Mitarbeiter, Sortiment und Leistungsangebot sowie Kundenorientierung sich an den Bedürfnissen für Familien, Senioren und Kindern orientieren und ob die Barrierefreiheit eingehalten wird. Das Aquadrom erfüllte die Voraussetzungen für die Zertifizierung, unter anderem mit besonderen Familienpreisen, einer Kinderbetreuung am Wochenende sowie behindertengerechten Umkleiden und Zugängen im Badebereich.
„Zielgruppen und Freizeitverhalten verändern sich, als Leiter eines Freizeitbades darf man nicht stehenbleiben mit seinem Angebot", erläutert der Betriebsleiter des Freizeit- und Wohlfühlbades Aquadrom, Hermann Sprott. „Wir verbessern deshalb ständig unsere Qualität für Familien, aber auch für Senioren und Personen mit Handicap. Das Zertifikat bestätigt, dass wir erfolgreich arbeiten." Diese Entwicklung wird auch künftig weitergehen: Derzeit wird geprüft, ob der Zutritt zum Außen-Spaßbecken durch einen weiteren Zugang für Personen mit Handicap erleichtert werden kann.












