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Artikel vom: 27.08.2010
Unwetter - Schadensbilanz
Erste Schadenbilanz des Unwetters in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis
in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (26./27.August)
in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (26./27.August)
Schwerpunkt des Unwetters war der nordöstliche Rhein-Neckar-Kreis, auch im
Stadtgebiet Heidelberg (ca. 00.40 Uhr bis ca. 02.30 Uhr) waren hauptsächlich die
bergseits gelegenen Stadtteile betroffen.
Heidelberg:
Gegen 01.20 stürzten große Äste einer Platane am Montpellierplatz (Altstadt) auf ein
Anwesen; Schaden am Dach ca. 5000 Euro (01.25 Uhr).
In der Wolfsbrunnensteige stürzte ein Baum auf ein Nachbargrundstück; Schaden an
Zaun und Terrasse.
Astbrüche behinderten den Verkehr vorübergehend am Ende des Schloßbergtunnels
(01.00 Uhr). (Altstadt) und im Schmeilweg im Stadtteil Schlierbach (04.00 Uhr)
Im Pirschweg (Stadtteil Ziegelhausen) ragte ein umgedrückter Baum auf die
Fahrbahn (02.00 Uhr).
In der Bergheimer Straße entstand eine Gefahrenstelle durch eine abgerissene und
herunterhängende große Plane.
In einigen Straßen wurden Gullydeckel durch die Wassermassen aus den Schächten
gehoben, dadurch entstanden zeitweise Verkehrsbehinderungen. Die Gullydeckel
wurden von Polizei und Rettungskräften wieder eingesetzt.
Während des Starkregens (ca. 00.40 Uhr bis 01.30 Uhr) betrug die Sicht z.T. unter
20 Meter.
Straßen im Bereich Königstuhl, Gaisberg, Schlossberg wurden stark verschmutzt.
Eberbach:
An mehreren Stellen der B 37 und B 45 mussten umgefallene Bäume durch die
Feuerwehren beseitigt werden. In der Friedrichsdorfer Landstraße wurden vier
geparkte Autos durch umfallenden Bäume beschädigt, die Straße musste in den
Vormittag hinein gesperrt werden.
Die Bahnstrecke Eberbach - Erbach wurde wegen mehrerer umgestürzter Bäume
ebenfalls bis ca. 09.00 Uhr gesperrt.
Die Verantwortlichen eines Zeltlagers in der Friedrichsdorfer Landstraße (Itterhof)
baten gg. 01.30 Uhr um Hilfe (Decken, warme Getränke), da durch das Unwetter alle
Zelte beschädigt waren und ca. 30 Kinder und 10 Betreuer durchnässt in einem
nahegelegenen Gebäude Unterschlupf gefunden hatten. Das DRK übernahm die
Versorgung.
In der Au fiel ein Ast auf ein geparktes Auto.
Entlang des Neckars wurden mehrere Gullydeckel aus den Schächten gehoben.
Neckargemünd:
Auf den Landstraßen 532 und 535 stürzten Bäume auf die Fahrbahnen.
In Bammental und Gaiberg wurden Gullydeckel aus den Schächten gehoben.
In Reilsheim wurde eine Unterführung überflutet, die Straße musste zeitweise
gesperrt werden.
Hockenheim:
Heruntergestürzte Äste blockierten in der Heidelberger Straße (01.20 Uhr) und im
Potsdamer Weg (03.45 Uhr) zeitweise die Fahrbahnen.
Schwetzingen:
Keine Schäden bekannt geworden.
Sinsheim:
In Neidenstein stürzte ein Baum auf einen parkenden Pkw (02.35 Uhr)
Auf der L 549 zwischen Meckesheim und Eschelbronn ragten Äste zweier
umgestürzter Bäume auf die Fahrbahn.
Dto. auf der K 4191 zwischen Neidenstein und Epfenbach.
Weinheim:
In der Mozartstraße stürzte ein großer Ast auf die Straße (02.00 Uhr) und
beschädigte ein Baugitter.
In Schriesheim mussten zahlreiche Baustellensicherungen (Warnbaken,
Absperrgitter, Verkehrszeichen) wieder aufgestellt werden. Sie waren durch den
starken Wind und Regen umgeworfen worden (00.50 Uhr).
In Hirschberg-Großsachsen wurde die B 3 (in Höhe der OEG-Haltestelle) in beiden
Fahrtrichtungen durch einen umgestürzten Baum blockiert.
Wiesloch
Zwischen Schatthausen und Gauangelloch (K 4160) musste die Feuerwehr mehrere
umgestürzte Bäume beseitigen.
Sämtliche umgestürzten Bäume wurden von den Feuerwehren beseitigt,
herunterfallende Äste - soweit möglich - von der Polizei zur Seite gezogen.
In Heidelberg und dem gesamten RNK wurden durch den starken Wind und den
starken Regen zahlreiche Planen, Zelte und vor allem auch Baustelleneinrichtungen
(Warnbaken etc.) umgeworfen und teilweise meterweit weg geweht; viele Straßen
wurden durch die Wassermassen stark verschmutzt..
Die Einsatzkräfte der Polizei und der Rettungsdienste hatten mit den zahllosen
großen und kleineren Problemen des heftigen Unwetters ab ca. 00.30 Uhr bis in den
Morgen hinein alle Hände voll zu tun, die einzelnen Notrufe ‚abzuarbeiten'.
Zu Personenschäden ist es nach bisherigen Erkenntnissen nicht gekommen.
Quelle:
Rik TV












