Gebärmutterhalskrebs
Arzt-Patienten-Forum zum Thema
HPV-Impfung - Gebärmutterhalskrebs
Hockenheim, 26. September 2008 –Welche Ursachen hat der Gebärmutterhalskrebs? Wie kann
die Erkrankung verhindert werden und wie wirkt die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs?
Diese und andere Fragen beantworten Experten beim Arzt-Patienten-Forum am Mittwoch,
08.10.2008, 19.30 Uhr, VHS Hockenheim. Veranstaltungsort: Rathaus, Bürgersaal. Veranstalter
sind die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und die Volkshochschule Hockenheim.
Gebärmutterhalskrebs ist der vierthäufigste Tumor bei Frauen. Dieser Tumor kann durch eine Infektion
mit Warzenviren, so genannten Papilloma-Viren, beim Sexualverkehr ausgelöst werden. Im Laufe ihres
Lebens infizieren sich rund 70 Prozent der sexuell aktiven Frauen mit Papilloma-Viren. Bei der großen
Mehrheit (70 bis 90 Prozent) besiegt das körpereigne Immunsystem die Erkrankung, doch jährlich bekommen
6500 Frauen Gebärmutterhalskrebs - 1700 davon sterben. Im Jahr 2006 kam ein Impfstoff auf
den Markt, welcher gegen die humanpathogenen Papillomviren wirkt. Diese Viren stehen im Verdacht,
Krebs auszulösen. Er schützt vor zwei Virentypen, die Tumore am Gebärmutterhals auslösen können.Alle gesetzlichen Krankenkassen haben die Impfung bereits in ihren Leistungskatalog aufgenommen.
Welche Ursachen hat der Gebärmutterhalskrebs? Wie wird die Infektion mit den Warzenviren übertragen?
Wie kann die Erkrankung verhindert werden und wie wirkt die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs?
Der Referent informiert außerdem über die aktuellen Zulassungen, Empfehlungen und die Kostenübernahme
durch die Krankenkasse.
Die Veranstaltung wird moderiert von Herrn Dr. med. Josef Ungemach, Vorsitzender der Ärzteschaft
Mannheim. Als Referentin ist geladen: Frau Dr. med. Karin Grosse, Fachärztin für Frauenheilkunde u.
Geburtshilfe, Oberärztin der Frauenklinik, Klinikum Mannheim












