Einweihung der Festhalle in Brühl
Technisch und energetisch auf dem neuesten Stand ist die Brühler Festhalle und auch ein neues Foyer brachten die seit Januar 2010 laufenden Bauarbeiten, die erst in der Woche nach Fastnacht abgeschlossen werden. Die Brühler Bürger werden bei der „Kurpfälzer Nacht" am Samstag und bei einem „Tag der offenen Tür" am Sonntag, 13. März ihre Festhalle wieder in Besitz nehmen.
Seit 1962 wird der frühere Festsaal des Gasthauses „Zum Ochsen" als öffentliche Festhalle genutzt. 1983 fand die erste Komplettsanierung statt, die nun nach 27 Jahren wieder auf der Tagesordnung stand. Bewusst wurde auf einen Neubau verzichtet und weiter im Ortskern gefeiert. Diesmal wurde neben neuen Sanitäranlagen, Lüftungs-, Licht- und Tontechnik ein funktionales Foyer mit einem darüberliegenden Mehrzweckraum dazugebaut, so dass aus dem ebenfalls völlig neu eingerichteten und etwas vergrößerten Festsaal nun ein kleines Kongreßzentrum wurde, denn es stehen nun mehrere Nebenräume für größere und kleinere Gruppen zur Verfügung. Insgesamt werden für den Sanierungs- und Erweiterungsbau 2,45 Millionen Euro aufgewendet.
Eine ausreichend große Garderobe, ein nicht mehr störender Technik-Leitstand, ein Raucherraum und trotzdem eine neue Lüftung und eine Teilklimatisierung, so dass auch im Sommer angenehm zu tagen sein wird, bringen den heute üblichen Hallen-Standard.
Die Bevölkerung ist eingeladen, am Sonntag, 13. März, von 11 bis 19 Uhr die Festhalle zu besuchen. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Ralf Göck wird das Sinfonische Blasorchester des Musikvereins Brühl mit einer Konzertmatinée sozusagen die Bühne einweihen. Nachdem die Musiker wieder abgebaut haben, treten ab 13 Uhr der Tanzsportclub, die Garden des Karnevalvereins Kollerkrotten, die Square Dance Gruppe „Nawiegehtdas", die Jugendmusikschule, der Frauensingkreis sowie ein gemischter Chor aus MGV Sängerbund und GV „Konkordia" auf.












