Dioxin in Lebensmitteln
Vom Obermeister der
Fleischerinnung Mannheim-Heidelberg
Stadt und Land
Dioxin im Futtermittel, Nitrofen im Hähnchen, Gemüse und Salate die belastet von Stoffen sind, die wir nicht in unseren Lebensmitteln haben wollen.
Wieder einmal sind es die Fleischerfachgeschäfte die Stellung nehmen und Kommentare abgeben für Dinge die sie nicht zu verantworten haben. Es soll nicht der Eindruck erweckt werden, daß wir getroffene Hunde sind die bellen.
Nein, es verlangt uns danach weil wir nicht in den großen Topf hineingeworfen werden wollen in dem alles verrührt wird zu einem billigen Einheitsbrei.
Wir verdienen mit unserer Hände Arbeit unser Brot und wollen jeden Morgen uns in den Spiegel, in die Augen unserer Familie, unserer Mitarbeiter und unserer Kunden sehen können.
Deshalb sind für uns Qualität und Frische keine leeren Worte, sondern Verpflichtung und Berufsehre zugleich.
„Geiz ist Geil" oder „Geiz ist Hipp" - auch die Nobelkarosse steht vor dem Billigdiscounter und es ist nicht der Geschäftsführer der dort parkt aber Geiz bei Lebensmitteln ist nicht geil, sondern sehr bedenklich und unter Umständen sogar gefährlich.
Wir wollen den „makellosen Apfel", dann müssen wir auch in Kauf nehmen das er behandelt ist und dürfen uns nicht in die eigene Tasche lügen.
Fleisch und Wurst zu Dumpingpreisen zu bekommen ist einfach, wenn man in punkto Qualität, Sicherheit und Geschmack große Abstriche in Kauf nimmt. Da kann es leicht vorkommen, dass der Preis unterm Strich nicht mehr stimmt.
Sie wünschen Qualität, Service und Kundenähe, Sie wollen von Ihrem Fachmann vor Ort kompetent beraten werden über Herkunft und Verarbeitungsweg Ihres Produkts, das geht nicht zu einem Dumpingpreis.
Alles hat seinen Wert und jeder kauft die Qualität ein die er bereit ist zu bezahlen.
Gerade in unserer landwirtschaftlich starken Region können wir auf beste regionale Lebensmittel zugreifen.
Es gibt Sie noch, Landwirte die ihre Höfe und das Land hier in unserer Region schon seit Generationen bewirtschaften, den Blick in die Zukunft und auf die Familie gerichtet die nicht ihre Felder überdüngen, die nicht nach dem billigsten Futtermittel suchen müssen, da sie noch nicht dem Preisdiktat der großen Lebensmittelkonzerne unterworfen sind, die ihre nicht Ställe überbelegen, die ihre Tiere nicht auf Spaltenböden halten, die ihr Viehfutter noch selbst anbauen. Das alles aus Liebe zu gutgemachter Arbeit und einem sauberen Produkt von höchster Güte.
Aber diese Landwirte müssen wegen des höheren Arbeitsaufwands und den dadurch entstehenden Mehrkosten auch einen höheren Preis für ihre Tiere bekommen um dem Wert ihrer Tiere gerecht zu werden und Ihnen ein Produkt höchster Güte zu liefern.
Es gibt sie noch, die Fleischer die von diesen landwirtschaftlichen Höfen ihre Tiere beziehen um nach alter, meisterlicher Tradition gepaart mit modernster Technik Lebensmittel herzustellen, die Ihnen einen unbedenklichen Genuss garantieren. Dies geht aber eben nicht zu einem geizig geilen Preis.
gez.
Horst Trautmann
Obermeister der Fleischerinnung
Mannheim Heidelberg Stadt und Land












