Andreas Müller feiert 25-jähriges Dienstjubiläum
Wenn Andreas Müller morgens zu seinem Arbeitsplatz im obersten Stockwerk des Rathauses unterwegs ist, dann ist ihm der Weg fast so vertraut wie sein Zuhause. Seit 25 Jahren arbeitet der 43-Jährige nun schon bei der Stadtverwaltung Hockenheim. Und in dieser Zeit hat er sich nicht nur den Respekt für seine Arbeit verdient, sondern vor allem auch die Freundschaft vieler Kollegen.
Bei einer Feierstunde wurde Müller für seine 25-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt. Oberbürgermeister Dieter Gummer dankte dem langjährigen Mitarbeiter für die geleistete Arbeit. „Sie zeichnet neben Ihrem fachlichen Können vor allem auch Ihre freundliche Art aus, die die Kollegen sehr schätzen", charakterisierte Gummer den Jubilar. Auch Personalratsvorsitzender Johannes Lienstromberg dankte Müller für die gute kollegiale Zusammenarbeit.
Angefangen in der Stadtverwaltung hatte Andreas Müller als Praktikant im Bauamt. Nach der dreiwöchigen Praktikumszeit stand für ihn fest, dass er gerne hier weiterarbeiten würde. Aus dem Praktikum wurde zunächst ein Ausbildungsverhältnis zum Bauzeichner, nach der erfolgreichen Ausbildung wurde Müller als fester Mitarbeiter bei der Stadt übernommen.
Seit elf Jahren ist Müller auch privat in „festen" Händen: Zusammen mit seiner Frau Safiya hat der Jubilar einen neunjährigen Sohn. Dass ihr Mann privat genau wie beruflich ein ausgeglichener, positiver Mensch ist, kann sie nur bestätigen. „Bei uns ist es immer leise", spielt sie nicht nur auf den Charakter ihres Mannes an. Andreas Müller ist hörgeschädigt, zuhause wird vor allem in Gebärdensprache kommuniziert - und das mehrsprachig. Denn Ehefrau Safiya ist in Usbekistan geboren und hat ihrem Mann schon das eine oder andere „Wort" in der fremden Gebärdensprache beigebracht.
Seine Leidenschaft für Fußball lebt der „Ur-Hockenheimer" Müller nicht nur als Fan des F. C. Bayern München aus: Privat engagiert er sich als Co-Trainer beim FV 08 Hockenheim, wo auch sein Sohn spielt. Stets auf Ballhöhe bewegt sich Andreas Müller aber auch, wenn es um berufliche Belange geht: So stellte er das Kanal-Kataster komplett auf digitale Bearbeitung über den Computer um. „Damals, da musste man alles per Hand machen, das war aufwändig", berichtet Müller. „Heute ist alles einfacher."












