25 Jahre Tiefgarage Zentrum Schloß
In einer kleinen Feierstunde wurde ein Doppeljubiläum gefeiert - Karl Klinger betreibt die Tiefgarage seit 25 Jahren erfolgreich
Ein Doppeljubiläum wird am heutigen 21. Oktober mit einer kleinen Feierstunde in Schwetzingen gefeiert: Die Tiefgarage Zentrum Schloss besteht seit 25 Jahren. Von Anfang an mit dabei war Karl Klinger, der nun schon 25 Jahre lang die 188 Plätze in der Tiefgarage zuverlässig verwaltet und den Kunden kompetenter Ansprechpartner ist. Vor 15 Jahren, am 1. Mai 1995, wagte der Garagenverwalter dann die Selbständigkeit und gründete die Karl Klinger GmbH.
Zur Entstehungsgeschichte der Tiefgarage
Als der damalige Bürgermeister Gerhard Stratthaus am 28. August 1985 das symbolische Band durchtrennte und die Tiefgarage offiziell für den Verkehr frei gab, war nach intensiven Verhandlungen mit der Liegenschaftsverwaltung des Landes, mit dem Landesdenkmalamt und mit den beiden Anliegern, der Polizei und dem Zollamt, ein Projekt vollendet worden, das die Parkplatzsituation in der Innenstadt deutlich verbesserte.
Am 28. April 1983 beschloss der Gemeinderat der Stadt Schwetzingen die Errichtung der Tiefgarage, die vor allem den aus Süden kommenden Verkehr aufnehmen sollte. Das Ziel war, Parkraum in nächster Nähe zur Innenstadt und damit zum Einzelhandel und zu den Kultureinrichtungen zu schaffen. Und dafür war der Marstallinnenhof im Herzen der Stadt geradezu prädestiniert. Von Bürgermeister Gerhard Stratthaus energisch vorangetrieben und mit der Aussicht auf Landeszuschüsse, die dem damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth zu verdanken waren, begannen die Bauarbeiten des über sechs Millionen Mark teuren Projektes im Frühsommer 1984. Schon gut ein Jahr später konnte ohne Bauverzögerung die Einweihung gefeiert werden.
Die Tiefgarage als Familienbetrieb
Die Verwaltung der Tiefgarage mit ihren Ausmaßen von 60 mal 88 Metern Fläche und 16.000 Kubikmetern umbautem Raum wurde zunächst der Rhein-Main-Park-Garagen GmbH & Co KG übertragen. Schon damals stand Karl Klinger den Parkenden mit Rat und Tat zur Seite. Als nach zehn Jahren der Betreibervertrag auslief, übernahm Karl Klinger als selbständiger Unternehmer mit zwei Mitarbeitern die Tiefgarage in Eigenregie. Diese Veränderung brachte ein großes Plus an Kundenfreundlichkeit, konnten doch so die Öffnungszeiten bei Großveranstaltungen flexibel ausgedehnt werden. Ohne die familiäre Unterstützung hätte Karl Klinger diese 25 Jahre „unter Tage" bestimmt nicht durchgehalten. Für eine gewisse Wohlfühlatmosphäre sorgten von Beginn an seine Ehefrau Marianne und seine Tochter Marion Beuth, die nun schon seit 20 Jahren in der Firma ihres Vaters tätig ist.
Kundenfreundliche Öffnungszeiten und kurze Wege in die Innenstadt
Während die Familie Klinger mit ihren Aushilfen in der Garage für den reibungslosen Ablauf und die nötige Sauberkeit sorgen, nutzen die Verkehrsteilnehmer täglich als Kurzparker oder Dauermieter das innerstädtische Parkplatzangebot. Die Garage ist über die Marstallstraße erreichbar und wie folgt geöffnet: montags bis mittwochs von 7 bis 20 Uhr, donnerstags bis samstags von 7 bis 24 Uhr und sonntags von 10 bis 20 Uhr. Insgesamt sieben Ausgänge stehen den Passanten als Weg in die Innenstadt zur Verfügung, fünf davon führen in den Marstallinnenhof. Dort wo früher die Soldaten exerzierten, lädt seit 1986 ein kleiner Park in barocker Gestaltung zum Verweilen ein. Damals wurden auch die im rückwärtigen Teil der Parkanlage stehenden Garagen für die Polizei in Anlehnung an den im Jahr 1924 abgebrannten Remisentrakt des Marstalls neu errichtet. Als Gesamtkonzept reiht sich die Institution „Tiefgarage" seither fast unbemerkt in das historische Stadtbild ein."












